Jetzt kommt der geekige Teil: Ich sammle alles, was mit Apple zu tun hat. Jaa... man kann alles sammeln von dem es mehr als zwei auf der Welt gibt, Briefmarken, Münzen, Ü-Ei-Figuren - ich sammle halt Macs. Glaubt ihr nicht? Dann seht euch mal meine Sammlung an:

Der obere Teil - u.a. mit Apple IIc, Apple IIgs, Mac 128k, Mac 512k, Mac Plus & Plus Platinum, Mac SE, Mac Classic, Classic II, Performa 200 und zwei klassischen iMacs - zum Rest komme ich später.

Der untere Teil mit diversen PowerMacs, PowerBooks und LCs. Davor steht ein Apple Network Server 500/132, auch dazu später mehr.

Der linke Teil mit Newton Message Pad & Newton 130 Verkaufs-Display, Apple IIe, Mac II, IIx und IIfx.
Viele Teile der Sammlung sind eher „gewöhnliche“ Maschinen, aber wie jeder Sammler so bin auch ich besonders interessiert an den seltenen Geräten der Apple Geschichte. Die drei Geräte auf die ich besonders stolz bin sind die
Pippin, die
Settop Box und der
Network Server.
Die
Pippin war der Versuch in den Spielkonsolenmarkt einzusteigen. So hat Apple in zusammenarbeit mit
Bandai die Pippin entwickelt. Basierend auf einem Mac und mit einem modifizierten Mac OS 7 bestückt war sie als Konsole schon 1995 in der Lage online zu gehen, bot einen Browser und ein einfachen Office Paket an, hatte einen Druckeranschluss und konnte sowohl an PAL und NTSC Fernsehern, als auch an normalen VGA Monitoren betrieben werden. Wie auch die Macs hatte die Pippin einen
Start-up Sound, den man zu hören bekam, wenn man die Konsole einschaltete - das alles zu Zeiten von Sonys PlayStation 1 und Sega Megadrive.
Leider war die Pippin zu teuer und es gab zu wenige Spiele auf dem Markt, so dass sie sich nicht gegen die billigeren Konsolen durchsetzen konnte, auch wenn sie vielseitiger war. Die Pippin erschien nur in Japan und den USA, nie in Europa und allein schon deswegen ist sie hier sehr selten zu finden.

Pippin und STB, links und rechts sieht man ein paar Merchandise-Artikel
Die nächste Rarität in meiner Sammlung ist die „
Interactive Television Set Top Box“ [STB].
Die STB war der Vorreiter aller modernen interaktiven TV-Empfänger die man heute kennt. Sie bot nicht nur die Möglichkeit des Fernsehempfangs, sondern auch von Video-On-Demand und interaktiven Medien, wie zum Beispiel Werbung die man anklicken konnte und dann mehr Informationen dazu bekam. Die STB kam nie offiziell auf den Markt. Bei meiner STB handelt es sich, wie bei allen anderen, um einen Prototypen, der im Rahmen eines Feldversuchs in zusammenarbeit mit der British Telecom an ausgewählte Haushalte verteilt wurden. Die genaue anzahl der im Umlauf befindlichen STBs ist unbekannt. Es dürfen aber nie mehr als 2000 Stück Weltweit gewesen sein.
Die STB basiert genau wie die Pippin auf einem Mac. Ihr Betriebssystem basiert ebenfalls auf einem Modifizierten Mac OS 7, welchen allerdings anders als bei der Pippin, nicht auf dem Gerät installiert war, sondern beim einschalten über einen Server bezogen wurde [Net Boot]. Daher ist es quasi unmöglich, die STB ohne die passende Netzwerk-Infrastruktur zu betreiben.

Der nächste im Bunde ist der Apple Network Server 500/132 [ANS] - Der ANS ist eine ganz besondere Maschine. Er ist kein Mac und mit keinem Mac der selben Zeit vergleichbar. Die Hardware ist mit Macs nur entfernt verwandt und als Betriebssystem läuft auf dem ANS ein speziell angepasstes AIX [Unix] von IBM. Auch alle anderen Angaben zum ANS sind recht spärlich - es heisst das vom ANS 500 & 700 weltweit insgesamt nur 1500 Maschinen verkauft wurden.
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ipernity.